Das sind wir!

Roland Schreiber, Cindy Barleben, Clemens Hoff, Sylke Wienold, Jenny Janssen, Uwe G. Krüger, Silke Jahnke, Lisa Bootz, Achim Rensch, Lene Hoefs, Udo Berninger, Juliane Primus (v.l.n.r.)

Wir bleiben auf dem Teppich. 

Und wir haben ziemlich viel vor ...

Juliane Primus 

36, Unternehmerin 


Was bedeutet Lychen für dich? 

 

Hier ist mein Zuhause. Ich habe in Lychen Freunde fürs Leben gefunden, ich fühle mich hier einfach wohl. Ich kann allein im Wald joggen, ohne andere Leute zu sehen – aber ich fühle mich in Lychen nie allein. Hier ist immer was los! Es gibt viele tolle Leute, die immer neue Ideen haben und etwas anpacken wollen. Lychen wird nie langweilig. 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Ich möchte einfach gemeinsam mit anderen etwas auf die Beine stellen. Mir gibt diese Stadt so viel – das möchte ich mit anderen teilen. Mir liegt es am Herzen, dass Lychen für uns alle lebenswert ist. Ein Ort, an dem die Leute nicht nebeneinanderher leben, sondern sich begegnen, sich untereinander austauschen und gemeinsam was erleben und Dinge voranbringen. 

 

Wie stellst du dir die Stadtpolitik optimalerweise vor? 

 

Dass wir mehr miteinander reden als übereinander. Dass wir aufeinander zugehen und gemeinsam die beste Lösung für Lychen finden – indem wir sachlich diskutieren, unterschiedliche Meinungen anhören und die Zukunft unserer Stadt mit Optimismus und Zuversicht gestalten. 

 

Welche Themen sind dir persönlich besonders wichtig? 

 

Eine zeitgemäße Stadtentwicklung. Die Sommer werden immer heißer – deshalb brauchen wir in der Innenstadt Pflanzen, die Schatten spenden. Lychen hat einen hohen Altersdurchschnitt – deshalb brauchen wir Aufzüge und barrierefreie Wohnungen. Ich möchte dazu beitragen, dass Lychen seine Möglichkeiten voll ausschöpft. Dazu gehört es auch, mal an die Grenzen zu gehen: Nicht nur das machen, was einfach umzusetzen ist. Sondern sich auch mal was trauen. 

 

Welche persönlichen Stärken möchtest du für Lychen einbringen? 

 

Ich habe eine Menge Power und brenne für Lychen. Diese positive Energie möchte ich gerne einsetzen, um Dinge zu bewegen und andere Leute zu inspirieren – damit Lychen das Beste aus sich herausholt.  

Achim Rensch

67, Diplom-Agraringenieur


Was bedeutet Lychen für dich? 

 

Lychen ist meine Heimat, mein Geburtsort und mein Lebensmittelpunkt. Hier sind meine Vorfahren größtenteils geboren, hierher habe ich meine Frau geholt – und dass ich das geschafft habe, will was heißen. Denn Gretel kommt aus Warnemünde, und dort ist es auch nicht hässlich. 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Weil ich es sehr beeindruckend finde, was die junge Wählergemeinschaft „Wir für Lychen“ jetzt schon alles auf die Beine gestellt hat. Das ist gut für Lychen, das möchte ich unterstützen! Als „alter Lychener“ kann ich vielleicht dabei mithelfen, dass der eine oder andere Alteingesessene dem Neuen ebenfalls eine Chance gibt – zumindest hoffe ich das. 

 

Wie stellst du dir die Stadtpolitik optimalerweise vor? 

 

Dass die Stadtverordneten Kompromissbereitschaft zeigen. Jeder soll für seine Sache kämpfen, das mache ich ja auch. Aber man braucht ein Gespür dafür, wie weit man gehen kann und wann man auch mal zurückstecken muss. Von der Stadtverwaltung erwarte ich, dass sie nicht nur Dienst nach Vorschrift macht, sondern sich gut vorbereitet und wirklich etwas für die Stadt erreichen möchte. Und von den Bürgern erhoffe ich mir, dass sie auf die Stadtverordneten zugehen und sagen: Macht doch mal dies, macht doch mal das! Am meisten erreicht man, wenn alle an einem Strang ziehen. 

 

Welche Themen sind dir persönlich besonders wichtig? 

 

Natürlich die Landwirtschaft. Dass die Bauern ein gutes Auskommen haben und Wertschätzung entgegengebracht bekommen. Außerdem ist mir der Tourismus wichtig. Lychen lebt von den Gästen, die uns besuchen. Je mehr Touristen hierherkommen, desto mehr Gewerke haben Arbeit – auch Handwerker, Gastronomen und Gewerbetreibende. 

 

Welche eigenen Stärken möchtest du für Lychen einbringen? 

 

Meine Erfahrung aus der Lychener Stadtverordnetenversammlung und aus dem Kreistag Uckermark. Und die Fähigkeit, Kompromisse so auszuhandeln, dass beide Seiten mit dem Ergebnis zufrieden sind. Das habe ich übrigens bei der Armee gelernt: Da musste ich es drei Jahre lang mit Leuten zusammen in einer Bude aushalten, die ich mir nicht unbedingt ausgesucht hätte. Dabei habe ich viel gelernt! 

Lisa Bootz

33, Lehrerin


Was bedeutet Lychen für dich?


Seen. Wälder. Viel Weite. Ein eigener Garten, in dem Gemüse wächst. Frische Luft, Freiheit, Ruhe, lange Radtouren, Vogelgezwitscher. Baden, Baden, Baden! Altes Kino. Und jede Menge interessante Menschen, die Lust haben, die Stadt zu gestalten! 


Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 


Ich möchte dem Ort etwas zurückgeben für all das, was ich so viel von ihm bekomme – deshalb bringe ich mich ein. Die Vorbereitung auf die Wahl macht aber auch ziemlich viel Spaß: Ich habe über „Wir für Lychen“ viele neue Leute kennen gelernt, die ich sonst womöglich nie getroffen hätte. 


Welche Themen liegen dir besonders am Herzen? 


Als Uckermark-Rückkehrerin ist mir wichtig, dass Lychen zusammenwächst. Egal ob jemand alt ist oder jung, hier geboren oder zugezogen oder zwischendurch mal weggewesen: Wir sind alle Lychener, wir müssen zusammenhalten! Außerdem wünsche ich mir eine bessere Bustaktung. Am liebsten würde ich ganz aufs Auto verzichten und überall hin mit dem Bus fahren – aber im Moment lässt der Fahrplan das einfach nicht zu.


Welche eigenen Stärken willst du für Lychen einbringen? 


Als Lehrerin weiß ich, wie ich mir Gehör verschaffen kann – und ich bin ziemlich gut darin, vor Leuten zu reden. Das ist im Klassenzimmer hilfreich, aber bestimmt auch in der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem rede ich nicht lange drumherum, sondern bringe die Sachen auf den Punkt. Und ich traue mich, auch mal zu widersprechen und eine andere Meinung einzunehmen als die Mehrheit der anderen!

Roland Schreiber 

63, Agrar-Ingenieur

Was schätzt du an Lychen? 

 

Ich mag vor allem den Kontakt zu den vielen tollen Menschen hier! Man sagt ja oft, die Uckermärker seien stur. Als ich 1992 hierhergekommen bin, habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Ob im Sportverein, in der Kirchengemeinde oder im Beruf: Überall habe ich aufgeschlossene und herzliche Leute kennen gelernt. 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Die Stadt und der Ortsteil Retzow liegen mir sehr am Herzen, dafür möchte ich mich aktiv einbringen. Seit ich nicht mehr im Außendienst arbeiten muss, habe ich endlich auch genug Zeit für ein solches Ehrenamt. Und ich fühle mich in der Gruppe bei „Wir für Lychen“ wohl. Dort herrscht ein angenehmes Klima, man respektiert sich gegenseitig – und es sind ganz unterschiedliche Leute dabei, die einander hervorragend ergänzen. 

 

Für welche Themen möchtest du dich besonders einbringen? 

 

Oh, das sind viele! In Retzow wünsche ich mir mehr Spielmöglichkeiten für die Kleinsten, zum Beispiel für meine Enkel. Ich möchte, dass die Ortsteile bei Entscheidungen eng eingebunden werden, auch finanziell. Außerdem braucht Lychen ein klares Verkehrskonzept mit guten Lösungen für die ältere Generation. Auch das Thema Energie ist mir wichtig. Und ganz generell wünsche ich mir, dass wir Lychener allen, die Hilfe brauchen, zur Seite stehen.  

 

Welche eigenen Stärken möchtest du für Lychen einbringen? 

 

Auf mich kann man sich verlassen. Ich bin aufgeschlossen für neue Ideen, jederzeit gesprächsbereit und schätze einen fairen Austausch untereinander. Das wünsche ich mir auch für die SVV: Dass man einander parteiübergreifend gut zuhört, sachliche Argumente austauscht und am Ende die beste Entscheidung für Lychen fällt. Ich bin gerne bereit, meine eigene Meinung auch mal zu ändern, wenn es dafür gute Gründe gibt!

Cindy Barleben 

43, Sachbearbeiterin Förderung beim Forst Brandenburg 


Was bedeutet Lychen für dich? 

 

Lychen ist eine lebenswerte Stadt! Durch die familiäre Verbindung nach Lychen war mir das schon lange klar. Als sich dann die Gelegenheit dazu bot, sind mein Mann und ich sofort hierher gezogen. Man kann hier entspannt leben, in der Natur Ausgeglichenheit finden und auf sich selber achtgeben. Lychen bietet Freiräume für alle – das schätze ich sehr. 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Ich finde es wichtig, dass man sich dort, wo man lebt, auch aktiv einbringt. Dass man nicht jammert – sondern sich darum kümmert, die Dinge besser zu machen. Damit meine ich nicht unbedingt, dass sich immer etwas verändern muss. Sondern oft geht es ja auch darum, gute und schöne Dinge dauerhaft so zu erhalten, so wie sie sind. 

 

Wie stellst du dir das Miteinander in Lychen optimalerweise vor? 

 

Alle sollen sich jederzeit sicher, willkommen und gut aufgehoben fühlen. Es muss genug Raum für alle Menschen geben – für Junge, Ältere, Zugezogene und Alteingesessene. Es braucht Geschäfte, Freizeitmöglichkeiten und Orte, an denen man sich gerne aufhält. Das Miteinander zählt! Dasselbe erwarte ich auch von der Stadtverordnetenversammlung: Dass alle dafür arbeiten, das Beste zu erreichen für die Stadt und für die Menschen, die hier leben. 

 

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen? 

 

Das ist der städtische Haushalt – das Geld ist schließlich die Grundlage für alles. Ich möchte gerne genau hinschauen, ob die Stadt nicht noch ein paar zusätzliche Einnahmen generieren oder ein paar unnötige Ausgaben einsparen kann. Durch meine berufliche Laufbahn habe ich Erfahrung bei der Prüfung von Quartalsberichten, bei der Budgetplanung und beim zielgerichteten Einsatz von Fördermitteln. Ich bin mir sicher: Wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht, hätte Lychen mehr Geld zur Verfügung! 

 

Welche persönlichen Stärken möchtest du für Lychen einbringen? 

 

Ich schaue ganz genau hin, lege den Finger in die Wunde und versuche, immer alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Dabei bin ich ziemlich fleißig und arbeite mich tief in Themen ein. Wenn ich gewählt werde, gebe ich mein Bestes für Lychen – versprochen!

Uwe G. Krüger 

66, Architekt 


Was schätzt du an Lychen? 

 

Ich habe lange in Berlin-Kreuzberg gelebt – und auch wenn das im ersten Moment vielleicht schräg klingt: Ich glaube, Lychen ist so ähnlich wie Kreuzberg. Ich kann hier frei sein, ich selbst sein. Beim Joggen habe ich den Wald fast für mich allein, und beim Bäcker interessiert es niemanden, ob ich Jogginghose trage oder einen Anzug aus Ballonseide. 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Eine Stadt braucht Leute, die Ideen haben und heute schon an die Herausforderungen von morgen denken. Bei „Wir für Lychen“ haben sich solche Menschen zusammengetan, und dieser Geist hat mich angesteckt, da möchte ich gerne mitmachen. Ich will keiner seiner, der herummault – sondern lieber einer, der mit anpackt! 

 

Worauf legst du in der Lokalpolitik wert? 

 

Das Wichtigste ist, dass alle miteinander reden können – und dass sie das dann auch tun. Verhärtete Fronten bringen niemanden was. Lasst uns Argumente austauschen und abwägen, was für die Stadt am besten ist! Darauf kommt es an. 

 

Welche Themen sind dir besonders wichtig? 

 

Als Architekt habe ich einen Sinn für gute Gestaltung. Manchmal kann man mit wenig Geld Dinge umsetzen, die einen echten Unterschied machen – dafür, dass man sich einfach wohler fühlt in der Stadt. Ich wünsche mir, dass die Innenstadt attraktiver wird. Weniger Lkw-Verkehr, mehr Cafés und Restaurants und eben eine schönere Gestaltung. 

 

Welche eigenen Stärken möchtest du für die Stadt einbringen? 

 

Ich bin ein Typ, der gut zuhören kann und offen ist für gute Vorschläge – egal, von welcher Seite. Ich glaube, ich kann auch mit schwierigen Gesprächspartnern klarkommen. Das kann in der SVV durchaus hilfreich sein. 

Jenny Janssen 

42, Kartografin 


Was ist Lychen für dich? 

 

Ich mag die Lebendigkeit hier in der Stadt! Es gibt viele Freiräume und man kann auch nach vielen Jahren immer noch etwas Neues entdecken. Die Seen und die Nähe zur Natur sind einmalig – und die Menschen, die hier leben, sind sehr besonders. Jeder ist verschieden, aber fast alle sind herzlich und offen. 

 

Was machst du beruflich? 

 

Ich bin Kartografin, arbeite größtenteils im Home-Office und lege für unterschiedlichste Städte weltweit Kartenmaterial, Beschilderungen und Wegeleitsysteme an. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sich jeder gut und schnell zurechtfindet. 

 

Wofür möchtest du dich einsetzen? 

 

Mir ist der öffentliche Raum sehr wichtig. Aus meinem Job kenne ich viele Beispiele, von denen wir uns in Lychen noch etwas abgucken könnten. Manche Plätze kann man mit wenig Aufwand so umgestalten, dass man sich noch lieber dort aufhält. Außerdem sollten sich alle jederzeit sicher in der Stadt bewegen können – auch ältere Menschen beim Überqueren der Straße. Auch Touristen brauchen keinen Schilderwald, sondern wenige Hinweise, auf denen das Wichtigste sofort erkennbar ist. 

 

Was kannst du für die Stadt einbringen? 

 

Ich kann gut zuhören und höre mir gerne erst mal verschiedene Sichtweisen an, bevor ich mich selbst auf meine eigene Meinung festlege. Und ich kann über den Tellerrand hinausschauen, weil ich über viele Jahre hinweg im Ausland gelebt habe – unter anderem in England und in Russland. Daher weiß ich auch: Wir müssen in Lychen nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, sondern können uns viele gute Ideen und Konzepte auch einfach von anderen abgucken! 

Clemens Hoff 

40, Tourismus-Unternehmer

Was bedeutet Lychen für dich? 

 

Lychen ist meine Stadt! Hier habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht – und viele unvergessliche Abende im Höllschenkeller erlebt. Viele meiner alten Freunde von damals sind inzwischen leider weg. Aber zum Flößerfest oder zu Weihnachten kommen sie alle immer wieder, denn Lychen lässt einen nicht los! 

 

Was machst du beruflich? 

 

Meine Frau und ich haben einen Campingplatz (Wurlsee-Camping) mit 100 Stellplätzen und weiteren 100 Dauercampern. Wir sind der größte Beherbergungsbetrieb der Stadt. Ich habe viele Jobs gleichzeitig – ich bin Geschäftsführer, koordiniere das Team, manage die Buchungen, begrüße die Gäste und kümmere mich um Instandhaltung und Weiterentwicklung. Das klappt seit fünf Jahren ziemlich gut, da bin ich echt stolz drauf! 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Ich habe das Gefühl, dass für Lychen gerade eine Tür aufgeht. Viele, die die Stadt über Jahre geprägt haben, stehen jetzt kurz vor der Rente oder sind schon im Ruhestand. Es ist Zeit für frischen Wind. Ich bin jetzt 40 – also nicht mehr zu jung, und noch nicht zu alt. Wann, wenn nicht jetzt? Es ist genau meine Zeit, um mich einzubringen und Lychen etwas zurückzugeben für das, was ich bekommen habe. 

 

Welche Themen sind dir persönlich besonders wichtig? 

 

Vor allem das Thema Wohnen. Wir müssen dringend dafür sorgen, dass die städtischen Wohnungen barrierefrei saniert werden. Auch die energetische Sanierung der Gebäude ist mir wichtig – und natürlich der Tourismus. Lychen lebt vom Tourismus! Davon hat man in der SVV in den vergangenen Jahren leider nicht viel mitbekommen. 

 

Welche eigenen Stärken möchtest du für Lychen einbringen? 

 

Ich habe in meinem Leben schon eine Menge Erfahrungen sammeln dürfen. Nach Abitur, Wehrdienst und Studium habe ich als Anzugträger im Großkonzern gearbeitet und als Sachbearbeiter im Verbraucherschutz, außerdem bin ich im Handwerksbetrieb meiner Eltern aufgewachsen. Daher weiß ich, worauf es jeweils ankommt – im öffentlichen Dienst genauso wie in der Wirtschaft, im Tourismus und im Handwerk. Die verschiedenen Sichtweisen alle zu kennen, ist in der Stadtverordnetenversammlung bestimmt kein Nachteil.

Lene Hoefs 

18, Schülerin 


Was bedeutet Lychen für dich? 

 

Ich bin zwar in Berlin geboren und erst mit zehn Jahren hierhergekommen. Aber inzwischen ist Lychen meine Heimat! Weil die Natur so nah ist – das war für mich als Berlinerin am Anfang völlig ungewohnt. Und natürlich, weil meine Familie hier ist, und weil alle meine Freunde hier wohnen. Ich fühle mich in Lychen einfach richtig wohl. 

 

Deine Eltern betreiben das Alte Kino in Lychen. Wie findest du das? 

 

Das Kino ist ein total cooler Ort – und für mich eine Möglichkeit, sehr viel zu lernen. Im Kino kommen Jung und Alt zusammen. Es ist eine wunderbare Gemeinschaft, in der alle Meinungen erlaubt sind und wo es keinen Hass gibt. Ich lerne im Kino fast jeden Tag neue Leute kennen. Das ist eine tolle Erfahrung! 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

In der aktuellen SVV ist der jüngste Abgeordnete Ende 30. Aus meiner Sicht ist das ziemlich alt. Ich finde es wichtig, dass die „Erwachsenen“ nicht immer alles allein entscheiden, sondern dass auch die Jugend gehört wird. Wir sind schließlich die Zukunft von Lychen! 

 

Und warum machst du bei „Wir für Lychen“ mit? 


Ich bin ziemlich spontan zu einer Versammlung dazugekommen – weil ich es einfach spannend fand, was da bei der Wahl passiert. Dass an dem Abend die unterschiedlichsten Leute offen miteinander geredet haben und dass sie sich trotz verschiedener Meinungen gegenseitig respektiert haben – das fand ich total cool! Ich hatte das Gefühl, dass da etwas Gutes passiert für Lychen. Deshalb habe ich mich entschieden, mitzumachen. 

 

Was für ein Typ Mensch bist du? 

 

Ich glaube, viele Leute sagen: Die Lene ist eher schüchtern. Aber ich mache gerade die Erfahrung, dass ich auch selbstbewusst sein kann. Das möchte ich gerne sein – für die Jugend, und für die Zukunft von Lychen! 

Sylke Wienold 

56, Unternehmerin

Was ist Lychen für dich? 

 

Lychen ist für mich Heimat und Ruhe. Ich fühle mich hier einfach wohl und habe alles an einem Fleck: Meine Arbeit, aber auch Entspannung und Abwechslung – und selbst Arzt und Zahnarzt sind fußläufig erreichbar. Man muss eigentlich nie weg aus Lychen, selbst wenn man Urlaub hat. Das schätze ich sehr! 

 

Was machst du beruflich? 

 

Ich bin Unternehmerin, die Chocolaterie Himmelpfort ist mein Leben! Damit verdiene ich mein Geld und das macht mir irre Spaß. Die Schokolade schmeckt gut, riecht gut, sieht gut aus – und die Menschen strahlen, wenn sie in die Schokolade beißen. Das ist durch und durch positiv. Ich kann meine Kreativität ausleben, übernehme aber natürlich auch viel Verantwortung für meine Mitarbeiter. 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Manches könnte einfach noch besser laufen in Lychen! Und mir ist es lieber, selbst die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken als ewig darauf zu warten, dass andere es tun. Ich glaube, ein bisschen Unternehmergeist würde der SVV guttun: Pragmatische Lösungen und Kompromisse finden – und einfach mal was machen! 

 

Wofür möchtest du dich besonders einsetzen? 

 

Für die Einzelhändler. Mir ist es wichtig, dass wieder mehr Geschäftsleben in die Innenstadt einzieht. Wir brauchen in Lychen mehr kleine Läden, die etwas Besonderes anbieten. Das ist nicht einfach für die Leute, die dahinterstehen und sich strecken müssen, um über die Runden zu kommen. Die möchte ich unterstützen. 

 

Welche Stärken möchtest du in die SVV einbringen? 

 

Unternehmergeist und Diskussionsbereitschaft. Ich glaube, ich bin eine ganz gute Diplomatin: Ich höre gerne die Sichtweisen anderer Leute an und lasse mich von guten Argumenten überzeugen. Es ist einfach wichtig, dass miteinander gesprochen wird – und dass wir die richtigen Entscheidungen für Lychen treffen!

Silke Jahnke 

50, Krankenschwester 


Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Ich finde, Lychen braucht Veränderung. Die Stadt muss raus aus ihrem Dornröschenschlaf! Ich wünsche mir einen belebten Stadtkern mit vielen kleinen Geschäften, durch die man bummeln kann – und zwar nicht nur im Sommer, wenn die Touristen hier sind, sondern auch im Winter, wenn wir Lychener die Stadt für uns alleine haben. 

 

Welchen Blick hast du als Krankenschwester auf Lychen? 

 

Ich höre von vielen älteren Leuten, dass sie sich in der Innenstadt manchmal unsicher fühlen. Weil auf der Landesstraße zu viele Lkw fahren. Weil Bänke fehlen, auf denen man mal eine Pause einlegen kann. Weil es mit dem Rollator schwierig ist, in den Bus einzusteigen. Das sind alles Dinge, die die Stadt dringend angehen muss. 

 

Du wohnst in Türkshof. Was wünschst du dir für deinen Ortsteil? 

 

Bei jeder Ortsbegehung weisen wir auf die immer gleichen Schlaglöcher hin oder auf einsturzgefährdete Häuser, die nicht gesichert sind und in denen sich Kinder verletzen können. Aber egal, wie oft man’s sagt: Da passiert nichts, nicht einmal ein Flatterband zur Absperrung. Diese längst bekannten Missstände müssen endlich angegangen werden! 

 

Welche eigenen Stärken möchtest du für die Stadt einbringen? 

 

Ich bin nahbar – mit mir kann man über alles reden. Ich habe viel Verständnis für die Sorgen und Sichtweisen anderer Menschen. Und ich habe den Mut, meine eigene Meinung klar und deutlich auszusprechen. 

 

Warum machst du bei „Wir für Lychen“ mit? 

 

Wir sind eine gute Gruppe mit neuen Gesichtern, die mit viel Optimismus etwas verändern möchte. Davon erhoffe ich mir frischen Wind für die Stadtpolitik. Es kann schließlich nicht sein, dass wir als Bürger immer nur zu hören bekommen: „Das wissen wir nicht“, „Das können wir nicht“ oder „Dafür haben wir kein Geld“!

Udo Berninger 

56, Head of IT, OT and Operational Controls 


Was bedeutet Lychen für dich? 

 

Meine Frau und ich haben uns ganz bewusst für diesen Ort entschieden, wir sind noch ganz neu hier im Ortsteil Rutenberg. Natürlich gefällt uns die Natur, aber auch die Leute imponieren mir. Viele haben ihren eigenen Kopf und sagen ihre Meinung. Man kommt viel enger mit anderen in Kontakt als in der Großstadt. Mir gefällt’s! 

 

Was machst du beruflich? 

 

Ich arbeite in einer Firma, die neue Kraftwerke für grünen Wasserstoff errichtet und über bestehende Gas-Pipelines ins ganze Bundesgebiet transportiert – ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Ich selbst kümmere mich um die Planung, Ablaufsteuerung und Optimierung der IT-Infrastruktur der Kraftwerke. 

 

Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? 

 

Wer für die Demokratie eintritt, muss aus meiner Sicht bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und seinen eigenen Beitrag zu leisten. Es reicht nicht, einfach nur auf Demos zu gehen! In Berlin wäre mir die Politik viel zu „politisch“ – aber hier in Lychen kennt man sich gegenseitig und kann durch Offenheit, respektvollen Austausch und sachliche Diskussion viel erreichen. Da mache ich gerne mit! 

 

Welche Themen sind dir persönlich wichtig? 

 

Mir liegt viel daran, die Energiewende als Chance zu gestalten. Hier im Nordosten können erneuerbare Energien am effizientesten erzeugt werden – aber im Südwesten von Deutschland wird die meiste Energie benötigt. Darin liegt eine gigantische Herausforderung. Ich möchte sie gerne so gestalten, dass alle davon profitieren, auch wir hier in Lychen. 

 

Welche persönlichen Stärken möchtest du für Lychen einbringen? 

 

Ich kenne mich berufsbedingt sehr gut mit Energiethemen aus, bin ziemlich stressresistent und belastbar. Außerdem kann ich komplexe Sachverhalte schnell erfassen und pragmatische Lösungen finden. Ich stehe zu dem, was ich sage – und ich begegne Menschen stets respektvoll und wertschätzend. Das ist mir wichtig. 

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